Markenaufbau verstehen
Markenentwicklung und Corporate Design 10 Min. Lesezeit

Wettbewerbsanalyse für Marken: sich abgrenzen, ohne zu kopieren

Person ordnet neutrale Farb- und Gestaltungskarten auf einem Arbeitstisch, um Marken im Wettbewerb zu vergleichen und eine eigenständige Positionierung zu entwickeln.

Warum eine Wettbewerbsanalyse mehr ist als ein Blick auf andere Anbieter

Eine Wettbewerbsanalyse für Marken untersucht nicht nur Preise, Logos oder Werbesprüche. Sie soll sichtbar machen, welche Erwartungen in einem Markt bestehen, welche Versprechen bereits besetzt sind und an welcher Stelle eine glaubwürdige eigene Positionierung möglich ist. Für Selbstständige, Gründerinnen und Gründer sowie kleine Unternehmen ist das besonders relevant, weil begrenzte Budgets eine präzise Auswahl der eigenen Schwerpunkte verlangen.

Die Analyse dient dabei nicht dazu, die erfolgreichste Marke nachzuahmen. Wer Gestaltung, Sprache oder Produktversprechen eines Wettbewerbers übernimmt, verliert die eigene Erkennbarkeit und kann zudem rechtliche Risiken auslösen. Der sinnvollere Ansatz besteht darin, Muster zu erkennen: Welche Begriffe verwenden viele Anbieter? Welche Zielgruppen werden angesprochen? Welche Bedürfnisse bleiben unklar oder unbeantwortet? Aus diesen Beobachtungen entsteht ein Arbeitsfeld für eine eigenständige Marke.

Wettbewerb ist außerdem nicht auf Unternehmen mit identischem Angebot begrenzt. Für eine freiberufliche Beratung können auch interne Lösungen, Software, Fachabteilungen oder der Verzicht auf eine Beauftragung Wettbewerbsalternativen sein. Eine realistische Analyse betrachtet deshalb die Entscheidungssituation der Zielgruppe und nicht nur eine Liste vermeintlich ähnlicher Marken.

Das Untersuchungsfeld sauber festlegen

Eine Analyse wird unübersichtlich, wenn zunächst wahllos zahlreiche Wettbewerber gesammelt werden. Am Anfang steht deshalb eine klare Eingrenzung. Definiert werden sollten das Angebot, die Zielgruppe, der geografische Markt, das Preisniveau und der konkrete Anlass, aus dem jemand nach einer Lösung sucht.

Hilfreich ist eine Einteilung in drei Gruppen:
  • Direkte Wettbewerber: Sie bieten vergleichbare Leistungen für eine ähnliche Zielgruppe an.
  • Indirekte Wettbewerber: Sie lösen dasselbe Problem mit einem anderen Produkt, Verfahren oder Geschäftsmodell.
  • Ersatzlösungen: Dazu gehören Eigenleistung, Aufschieben, kostenlose Informationen oder die Entscheidung gegen eine Lösung.
Für eine erste Untersuchung reichen häufig fünf bis zehn sorgfältig ausgewählte Vergleichsmarken. Entscheidend ist nicht die größtmögliche Zahl, sondern die Qualität der Auswahl. Enthalten sein sollten möglichst unterschiedliche Marktpositionen: ein etablierter Anbieter, ein preisorientiertes Angebot, eine spezialisierte Marke, ein neuer Marktteilnehmer und eine Lösung mit deutlich anderer Herangehensweise.

Die Auswahl sollte dokumentiert werden. Ein einfaches Arbeitsblatt mit Name, Kategorie, Zielgruppe, Angebot und Begründung verhindert, dass später unklar ist, warum eine Marke berücksichtigt wurde. Werden Suchmaschinen, Plattformen oder soziale Netzwerke zur Recherche genutzt, sollte die Analyse als Momentaufnahme mit Datum gekennzeichnet werden. Inhalte und Kampagnen verändern sich.

Welche Informationen tatsächlich ausgewertet werden sollten

Eine belastbare Wettbewerbsanalyse trennt Beobachtung und Interpretation. Zuerst wird festgehalten, was konkret sichtbar ist. Erst danach folgt die Bewertung. Statt zu notieren, eine Marke wirke hochwertig, ist es präziser zu beschreiben, welche Hinweise diesen Eindruck erzeugen: etwa eine reduzierte Farbpalette, technische Produktbilder, formelle Anrede oder eine ausführliche Qualitätsargumentation.

Für jede Vergleichsmarke können folgende Bereiche untersucht werden:
  1. Leistungsangebot: Welche Produkte oder Dienstleistungen werden angeboten? Gibt es Pakete, Spezialisierungen, Garantien oder Zusatzleistungen?
  2. Zielgruppe: Welche Personen werden direkt angesprochen? Welche Probleme, Wünsche oder Bedenken werden genannt?
  3. Nutzenversprechen: Welchen konkreten Vorteil stellt die Marke in den Mittelpunkt? Geht es um Zeitersparnis, Sicherheit, Status, Einfachheit, Individualität oder Kostenkontrolle?
  4. Belege: Wodurch wird das Versprechen glaubhaft gemacht? Genannt werden können Prozesse, Zertifizierungen, Referenzen, Produktdaten oder nachvollziehbare Anwendungsbeispiele.
  5. Sprache: Ist der Ton sachlich, nahbar, provokant, beratend oder technisch? Welche wiederkehrenden Begriffe prägen die Kommunikation?
  6. Gestaltung: Welche Farben, Schriften, Bildwelten, Formen und Layoutprinzipien werden eingesetzt?
  7. Kontakt und Kaufweg: Wie leicht lässt sich ein Angebot verstehen, vergleichen und anfragen oder erwerben?
Besonders aufschlussreich sind Widersprüche. Eine Marke kann beispielsweise eine persönliche Betreuung versprechen, aber ausschließlich anonyme Formulare anbieten. Solche Abweichungen sind keine automatische Schwäche, doch sie zeigen, wo die tatsächliche Erfahrung von der Kommunikation abweichen kann.

Mit einer Vergleichsmatrix Muster statt Einzelheiten erkennen

Eine Vergleichsmatrix schafft Abstand zu spontanen Eindrücken. Jede Marke wird anhand derselben Kriterien betrachtet. Für qualitative Kriterien kann eine einfache Skala verwendet werden, sofern klar dokumentiert ist, was die einzelnen Stufen bedeuten. Eine Bewertung mit Punkten ist kein objektives Markturteil, sondern ein internes Analysewerkzeug.

Ein mögliches Raster sieht so aus:
KriteriumFrage für die AnalyseNutzen für die eigene Marke
ZielgruppenfokusIst klar, für wen das Angebot gedacht ist?Zeigt mögliche Spezialisierungen
VersprechenWelcher Hauptnutzen wird wiederholt betont?Deckt ähnliche und freie Themenfelder auf
BegründungWelche Belege stützen das Versprechen?Hilft bei einer glaubwürdigen Differenzierung
Ton und SpracheWie wird gesprochen und welche Begriffe dominieren?Ermöglicht einen passenden eigenen Sprachstil
Visuelles SystemWelche Gestaltungsmittel sind häufig oder markant?Verhindert unbeabsichtigte Ähnlichkeit
ErlebnisWie einfach ist Orientierung, Kontakt oder Kauf?Zeigt praktische Verbesserungsmöglichkeiten

Nach dem Ausfüllen wird nicht gefragt, wer insgesamt die höchste Punktzahl erreicht. Wichtiger sind Häufungen. Wenn fast alle Marken dieselben Begriffe verwenden, handelt es sich möglicherweise um eine Kategorieformel mit geringer Unterscheidungskraft. Wenn viele Anbieter eine Zielgruppe nur allgemein ansprechen, kann eine präzisere Auswahl relevant sein. Wenn die Gestaltung nahezu identisch wirkt, sollte die eigene visuelle Identität besonders bewusst entwickelt werden.

Positionierung aus Kundensicht formulieren

Die zentrale Frage lautet nicht: Was macht die Marke anders? Sie lautet: Warum sollte eine bestimmte Person dieses Angebot einer anderen Möglichkeit vorziehen? Eine Differenzierung ist erst dann strategisch brauchbar, wenn sie für die Zielgruppe relevant, für die Marke glaubwürdig und im Wettbewerb erkennbar ist.

Zur Prüfung kann eine Positionierung in vier Bausteine zerlegt werden:
  • Für wen ist das Angebot bestimmt?
  • Welches konkrete Problem oder Bedürfnis steht im Mittelpunkt?
  • Welche Lösung oder welcher Nutzen wird angeboten?
  • Wodurch ist dieser Nutzen nachvollziehbar anders als bei Alternativen?
Eine schwache Formulierung lautet beispielsweise: Eine kreative Beratung bietet individuelle Lösungen. Das klingt positiv, grenzt aber kaum ab, weil viele Marken ähnliche Aussagen verwenden. Präziser wäre eine Aussage, die Zielgruppe, Situation und Arbeitsweise verbindet, etwa die Begleitung kleiner Fachbetriebe bei der verständlichen Darstellung komplexer Leistungen. Ob diese Positionierung tragfähig ist, muss anschließend anhand des tatsächlichen Angebots und der verfügbaren Kompetenzen geprüft werden.

Differenzierung kann auf verschiedenen Ebenen entstehen. Möglich sind ein klar abgegrenztes Kundensegment, eine besondere Spezialisierung, ein anderer Prozess, eine nachvollziehbare Haltung, ein bestimmtes Preis-Leistungs-Modell oder eine besonders verständliche Nutzererfahrung. Nicht jede Besonderheit muss einzigartig im gesamten Markt sein. Sie muss vor allem relevant, konsequent umgesetzt und für die richtige Zielgruppe verständlich sein.

Sich abgrenzen, ohne Gestaltung oder Sprache zu kopieren

Kopieren beginnt nicht erst bei einer identischen Bildmarke. Auch eine sehr ähnliche Farbwelt, ein nahezu gleicher Slogan, übernommene Textstrukturen oder eine auffällig ähnliche Bildsprache können die Eigenständigkeit einer Marke schwächen. Zusätzlich können Kennzeichenrechte, Urheberrechte oder wettbewerbsrechtliche Fragen berührt sein. Eine rechtliche Einschätzung ersetzt die strategische Analyse nicht und sollte bei konkreten Zweifeln durch fachkundige Beratung erfolgen.

Für eine eigenständige Entwicklung hilft ein bewusster Abstand in mehreren Schritten:
  1. Referenzen sammeln, aber kategorisieren: Notiere nicht nur, was gefällt. Beschreibe, ob eine Wirkung durch Farbe, Typografie, Bildkomposition, Tonalität oder Informationsstruktur entsteht.
  2. Gemeinsame Kategorienmerkmale markieren: Wiederholen sich bestimmte Farben, Symbole oder Formulierungen bei vielen Wettbewerbern, sollten sie nicht automatisch übernommen werden.
  3. Eigene Quellen definieren: Die Marke kann aus Fachgebiet, Zielgruppe, regionalem Kontext, Arbeitsweise oder einem konkreten Problem heraus entwickelt werden, statt aus der Optik eines Wettbewerbers.
  4. Unabhängige Entwürfe erstellen: Erst nach der Analyse sollte ein eigenes visuelles und sprachliches System entwickelt werden. Dabei werden Vergleichsseiten zunächst geschlossen, damit die Gestaltung nicht unbewusst nachgebaut wird.
  5. Ähnlichkeitsprüfung durchführen: Eine unbeteiligte Person kann prüfen, ob die Marke spontan einem bestimmten Wettbewerber zugeordnet wird und welche konkreten Elemente diesen Eindruck auslösen.
Das Ziel ist nicht, jede Gemeinsamkeit zu vermeiden. In einer Branche existieren verständliche Konventionen. Eine Buchhaltungsmarke muss nicht auf jede sachliche Farbe verzichten, und ein Handwerksbetrieb muss nicht jede Darstellung von Material oder Arbeit vermeiden. Entscheidend ist die Kombination der Elemente und die Klarheit des eigenen Markenkerns.

Die eigene Analyse in konkrete Markenentscheidungen übersetzen

Eine Wettbewerbsanalyse ist erst nützlich, wenn aus ihr Entscheidungen entstehen. Dafür sollten die Ergebnisse in wenige priorisierte Maßnahmen überführt werden. Eine lange Liste allgemeiner Beobachtungen führt selten zu einer klaren Marke.

Bewährt hat sich eine Einteilung in drei Ebenen:
  • Beibehalten: Welche Elemente passen zum Angebot und werden von der Zielgruppe verstanden?
  • Vermeiden: Welche Begriffe, Gestaltungsmuster oder Versprechen sind im Markt überfüllt oder passen nicht zur eigenen Arbeitsweise?
  • Entwickeln: Welche eigenständigen Merkmale sollen künftig konsequent sichtbar werden?
Aus diesen Punkten kann ein kompakter Markenleitfaden entstehen. Er sollte mindestens die Zielgruppe, das zentrale Nutzenversprechen, drei bis fünf Kernbegriffe, den gewünschten Sprachstil, grundlegende visuelle Prinzipien und Beispiele für passende sowie unpassende Formulierungen enthalten. Ein solcher Leitfaden hilft nicht nur bei einer Website. Er kann auch für Angebote, Präsentationen, Social-Media-Beiträge, Stellenanzeigen oder Kundengespräche genutzt werden.

Für kleine Unternehmen ist außerdem eine Priorisierung nach Aufwand und Wirkung sinnvoll. Zuerst werden jene Kontaktpunkte überarbeitet, an denen Interessierte häufig eine Entscheidung treffen: Startseite, Leistungsübersicht, Angebotsdokument, Profilseite oder Erstgespräch. Eine neue Farbpalette allein verändert die Positionierung nicht. Eine klarere Zielgruppenansprache und ein nachvollziehbares Leistungsversprechen können dagegen bereits die Orientierung verbessern.

Qualität der Erkenntnisse prüfen

Eine Wettbewerbsanalyse kann durch eigene Vorannahmen verzerrt werden. Wer eine bestimmte Gestaltung bevorzugt, bewertet sie leicht als professioneller, obwohl die Zielgruppe andere Kriterien wichtig findet. Deshalb sollten Beobachtungen möglichst mit mehreren Informationsquellen abgeglichen werden. Dazu gehören öffentlich zugängliche Angebotsseiten, Produktbeschreibungen, FAQ-Bereiche, veröffentlichte Preisangaben, Suchbegriffe, Bewertungen und direkte Gespräche mit potenziellen Kundinnen und Kunden. Einzelne Bewertungen sind keine repräsentative Studie, können aber Hinweise auf wiederkehrende Fragen oder Enttäuschungen geben.

Jede Schlussfolgerung sollte mit einer Prüffrage verbunden werden:
  • Ist diese Lücke tatsächlich relevant oder nur aus Sicht der eigenen Marke interessant?
  • Kann das eigene Angebot die versprochene Differenzierung dauerhaft leisten?
  • Wird der Unterschied innerhalb weniger Sekunden verständlich?
  • Ist die Aussage konkret genug, um sie mit Belegen zu stützen?
  • Bleibt die Positionierung auch dann plausibel, wenn ein Wettbewerber sein Angebot verändert?
Besonders wichtig ist die Trennung von Marktbeobachtung und Zielgruppenwissen. Eine auffällige Kampagne kann sichtbar sein, ohne wirksam zu sein. Umgekehrt kann eine wenig spektakuläre Marke durch klare Abläufe, Verlässlichkeit oder Fachlichkeit überzeugen. Sichtbarkeit und Relevanz sind deshalb getrennt zu bewerten.

Ein kompakter Arbeitsplan für die Praxis

Wer die Analyse selbst durchführen möchte, kann mit einem überschaubaren Ablauf beginnen:
  1. Fragestellung festlegen: Soll eine neue Marke positioniert, ein Angebot geschärft oder ein bestehender Auftritt überarbeitet werden?
  2. Vergleichsgruppe auswählen: Direkte, indirekte und alternative Lösungen aufnehmen und die Auswahl begründen.
  3. Material sammeln: Angebote, Sprache, Gestaltung, Kontaktwege und Belege anhand eines festen Rasters dokumentieren.
  4. Muster verdichten: Häufige Aussagen, visuelle Konventionen, unbeantwortete Fragen und widersprüchliche Versprechen markieren.
  5. Eigene Stärken prüfen: Nur Merkmale auswählen, die fachlich, organisatorisch und wirtschaftlich tatsächlich erfüllt werden können.
  6. Positionierung formulieren: Zielgruppe, Problem, Nutzen und unterscheidende Grundlage in verständlicher Sprache verbinden.
  7. Markensystem entwickeln: Sprache, Gestaltung und zentrale Kontaktpunkte aus dieser Positionierung ableiten.
  8. Mit realen Personen testen: Prüfen, was verstanden wird, woran die Marke erinnert und welche Fragen offenbleiben.
  9. Regelmäßig aktualisieren: Den Markt beobachten, ohne jede Veränderung sofort nachzuahmen.
Der Arbeitsaufwand sollte zur Unternehmensgröße und zur Entscheidung passen. Für eine kleine Anpassung des Angebots genügt zunächst eine fokussierte Analyse. Bei einer Neugründung, einem neuen Marktsegment oder einer größeren Investition ist eine ausführlichere Untersuchung sinnvoll. Dokumentiert werden sollten nicht nur Ergebnisse, sondern auch Annahmen und offene Fragen. So lässt sich später nachvollziehen, welche Erkenntnisse bestätigt oder korrigiert wurden.

FAQ zur Wettbewerbsanalyse für Marken

Wie viele Wettbewerber sollten untersucht werden?

Eine feste Zahl ist nicht für jeden Markt sinnvoll. Für eine erste Analyse genügen häufig fünf bis zehn sorgfältig ausgewählte Marken. Wichtiger als die Menge ist, dass direkte Anbieter, indirekte Lösungen und mögliche Ersatzhandlungen berücksichtigt werden. Bei stark regionalen oder spezialisierten Märkten kann die relevante Vergleichsgruppe kleiner sein.

Ist eine niedrige Positionierung immer eine schlechte Bewertung?

Nein. Eine Matrix mit Bewertungen bildet keine objektive Rangliste ab. Sie zeigt, wie deutlich bestimmte Merkmale aus der eigenen Perspektive sichtbar sind. Eine Marke kann beispielsweise wenig spezialisiert wirken, aber über andere Stärken verfügen. Jede Bewertung sollte deshalb durch eine konkrete Beobachtung und eine nachvollziehbare Begründung ergänzt werden.

Wie lässt sich unbeabsichtigtes Kopieren vermeiden?

Gestaltung und Sprache sollten aus der eigenen Positionierung, Zielgruppe und Arbeitsweise abgeleitet werden. Häufige Branchenmuster werden markiert, aber nicht unkritisch übernommen. Vor der Veröffentlichung hilft eine unabhängige Ähnlichkeitsprüfung. Bei konkreten Fragen zu Kennzeichen oder urheberrechtlich geschützten Elementen ist fachkundige Rechtsberatung sinnvoll.

Wann sollte eine Wettbewerbsanalyse wiederholt werden?

Eine vollständige Wiederholung ist bei wichtigen Veränderungen sinnvoll, etwa bei einem neuen Angebot, einem neuen Zielmarkt oder einer grundlegenden Überarbeitung der Marke. Eine kürzere Beobachtung kann regelmäßig erfolgen. Dabei sollte nicht jede neue Kampagne kopiert, sondern geprüft werden, ob sich Erwartungen, Begriffe oder Entscheidungskriterien der Zielgruppe verändert haben.
Florian Gossler

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